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Der Bowlingball

Bowling © typomaniac - Fotolia.com

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Für Bowlingfans kann sich die Anschaffung einer eigenen Ausrüstung irgendwann lohnen. Beim Bowlingball gibt es einige Vorteile, denn mit dem eigenen Ball kann immer mit dem individuell gewünschten Ballgewicht gespielt werden. Außerdem werden in der Maßbohrung die Löcher genau auf die Hand anbestimmt und die Wurfkontrolle so optimiert. Das hochwertige Materiel des speziell angefertigten Bowlingballs sollte weiter die Schlagkraft in den Pins verbessern. Es gibt drei Arten von Bowlingbällen. Die Reaktivbälle eignen sich vor allem zum Bogenspiel. Sie bestehen aus einer Schale, einem Kern und einer Füllung zwischen Kern und Schale. Die Form und Ausmaße des Kerns beeinflussen die Laufeigenschaften des Balls. Polyesterbälle, auch Spareballs, Plastikbälle oder Räumballe genannt, haben einen sehr einfachen Aufbau. Sie bestehen aus Schale und Füllung. Mit ihm lässt sich vor allem gerade spielen und somit eignet sich der Polyesterball zum Einstieg ins Bowling. Die Partikelbälle haben denselben Aufbau wie die Reaktivbälle – Schale, Füllung, Kern – allerdings befinden sich an der Oberfläche der Schale sehr kleine Partikel, die dem Ball mehr Grip geben sollen. Dadurch hat der Ball einen früheren Roll und mehr Hakenpotential. Je nach Größe der Partikel wird zwischen high load, medium load und low load unterschieden.

Der eigene Ball sollte auch gepflegt werden, denn der Zustand der Schale des Bowlingballs entscheidet über 75 Prozent der Laufeigenschaften. Das gilt für Partikel- und Reaktivbälle, ausschließlich über die Schale laufen die Polyesterbälle. Die Schale sollte also stängig aufgearbeitet, poliert und gereinigt werden. Dazu eignen sich am besten die speziellen Ballreiniger und -polituren, handelsübliches Spülmittel oder Alkohol reinigen nicht ausreichend. Die Reiniger sollte aber kein Aceton oder Lackverdünnung beinhalten, denn das kann der Schale schaden. Bei Turnieren sollte man genau auf die Regeln über Ballgewicht und auch auf die zugelassenen Reiniger achten, wenn man mit dem eigenen Ball spielen möchte.