Die Kegelbahnen
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Die klassische Kegelbahn ist die Asphaltbahn: Der Anlaufbereich ist 10 Meter lang und besteht aus Linoleum, die Kugellauffläche ist knapp 20 Meter lang und 1,5 Meter breit und ist aus Asphalt oder Kunststoff. Natürlich muss die Lauffläche vollkommen glatt sein, damit die Kugeln optimal rollen. Asphaltbahnen finden sich überwiegend im süddeutschen Raum, sowie in allen neuen Bundesländern außer Mecklernburg-Vorpommern. International findet man die Asphaltbahn in 14 Ländern, darunter auch in den deutschen Nachbarländer wie Österreich, der Schweiz und Lichtenstein.
Die Bohlebahn gibt es eher in Norddeutschland und in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Der Anlauf ist nur 5,5 Meter lang, die Kugellauffläche misst dagegen 23,5 Meter, ist nur 35 Zentimeter breit und steigt insgesamt um zehn Zentimeter an. Sie ist aus Holz oder Kunststoff gefertigt und leicht gewölbt. Auch in Dänemark, Polen und Namibia gibt es hauptsächlich Bohlebahnen.
Die Scherenbahn ähnelt der Bohlebahn, nur die Kugellauffläche unterscheidet sich: Zum Ende hin verbreitert sie sich von den 35 Zentimetern Breite auf ganze 1,25 Meter. Scherenbahnen finden sich in Westdeutschland und im südlichen Niedersachsen und Hessen. Im Ausland gibt es diese Kegelbahn in den Benelux-Ländern, Frankreich, Italien und Brasilien.
Eine ganz besondere Variante des unterhaltsamen Kegelsports ist das Platzbahnkegeln: Dabei wird die Kugel nicht gerollt, sondern aus einer Entfernung von 6,5 Metern auf die neun Kegel geworfen. Meist findet diese Form des Kegelns an der freien Luft statt und ist traditionell nur im südlichen Sachen-Anhalt üblich.