Die Geschichte vom Bowling

Quelle: Flickr/Andrew Ressa

Quelle: Flickr/Andrew Ressa

Heutzutage hat fast jede größere Stadt mindestens eine Bowlingbahn. In über 70 Ländern weltweit gibt es über 50 Millionen Freizeitbowler. Auch in Deutschland nimmt die Zahl der Freitzeitbowler ständig zu. Gerade die Fernsehübertragungen amerikanischer und europäischer Meisterschaften sind es, die diesen Sport so populär machen.

Trotzdem ist über die Entstehungsgeschichte des “Ten-Pin-Bowling” nicht viel bekannt. Was fest steht ist, dass das Bowling aus dem Kegeln hervorgegangen ist. Somit haben beide Sportarten eine weitgehend parallel verlaufende Geschichte. Bekannt ist auch, dass man in Deutschland bereits im 3. Jahrhundert n. Chr. kegelte. Auch in England und Frankreich war das Spiel unter dem Namen “Skitteles” bzw. “Quilles” bekannt.

Durch Einwanderer aus England und den Niederlanden kam dieser Sport auch an die Ostküste Amerikas. Ausgrabungen in Kalifornien sprechen dafür, dass die Spanier das Kegeln dort bereits im 16. Jahrhundert einführten. Die deutschen Einwanderer machten das Spiel populär. Damals wurde häufig um Geld gespielt – auch nach dem das Kegeln wegen der häufig damit verbundenen Wettbetrügereien verboten wurde. Genau beschrieben stand das Spiel auf der Liste der verbotenen Glücksspiele.

Die offizielle Geschichte des Bowling begann jedoch erst im Jahr 1875 in Manhatten – mit dem Zusammenschluss von 27 Clubs zur “National Bowling Association”. Damals wurden auch die ersten allgemeingültigen Regeln aufgestellt. Mit der automatischen Pin-Aufstellmaschine wurde 1946 die wichtigste Neuerung im Bowling eingeführt. Nach dem 2.Weltkrieg wurde Bowling zunehmend populär. Bereits in den 50er Jahren fanden regelmäßige Fernsehübertragungen von Bowling-Spielen statt. Zurückgerbacht nach Europa wurde das Bowling durch die amerikanischen Soldaten. Im Jahr 1962 gab es auch in Europa bereits die ersten kommerziellen Bowlingzentren.

Hinterlasse eine Nachricht