Das Sportkegeln

Quelle: g.witze/Flickr.com

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Für viele Menschen ist Kegeln ein geselliges Hobby – doch es gibt auch einen richtigen Sport rund um die neun Kegel. Meist wird Sportkegeln als Mannschaftssport betrieben, eine Mannschaft besteht dabei meist aus sechs, in manchen Klassen auch nur aus vier Spielern. Es gibt auch Einzel-, Paar und Mixed-Wettkämpfe. Relativ neu sind Tandem- und Sprintmeisterschaften, die in einem K.O. – System gespielt werden. Zuständig für die Wettkämpfe ist der Deutsche Kegler- und Bowlingbund e.V., kurz DKB.

Der klassische Wettkampf gliedert sich in Mannschaftsspiele zu je sechs Spielern. In der Damen- und unteren Herrenklasse wirft jeder Spieler hundertmal über zwei Bahnen, ab der Kreisliga werden bei den Herren doppelt so viele Würfe auf vier Bahnen gespielt. Ein Durchgang ist dabei auf 20 Minuten begrenzt. Pro Bahn muss jeder Spieler also 50 Würfe absolvieren, davon 25 in die Vollen und 25 zum Abräumen. Ein Wurf in die Vollen bedeutet, dass alle Kegel aufgestellt werden, während beim Abräumen lediglich die stehengebliebenen Kegel umgeworfen werden können. Erst nachdem alle Kegel beim Abräumen umgeworfen wurden, darf wieder in die Vollen gespielt werden. Nach einem Durchgang wechselt der Spieler mit seinem Gegner die Bahn. Am Ende werden die Spielergebnisse aller Spieler eines Teams zusammengezählt und mit dem rivalisierenden Team verglichen. Gewonnen hat natürlich die Mannschaft, die mehr Kegel umgeschmissen hat. Auch ein Unentschieden kann bei Kegelgleichheit auftreten.

In den meisten anderen europäischen Ländern gibt es pro Spieler 120 Würfe auf vier Bahnen. Pro Bahn gibt es also 15 Würfe in die Vollen und 15 zum Abräumen. Nach diesem System werden auch internationale Wettkämpfe abgehalten.

Insgesamt gibt es rund 130.000 Sportkegler weltweit, die Mehrheit von 90.000 aktiven Spielern sind Deutsche. Seit einigen Jahren gibt es einen erbitterten Streit zwischen dem DKB und dem Weltverband der Kegler, kurz NBC, der die internationalen Regeln auch in Deutschland verpflichtend machen will. Weil sich der DKB dagegen sträubt, wurde Deutschland bei internationalen Wettbewerben mehrfach gesperrt.

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