Bahnarten beim Kegelsport
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Kegeln ist eine beliebte Sportart und Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Was für die Amerikaner das Bowlen, das ist für den Deutschen sein Kegeln. Wer meint, Kegeln und Bowling wäre die gleiche Sportart, der irrt.
Wer mit dem Kegeln anfangen möchte, der muss sich erst einmal mit den Spielregeln und den Kegelbahnen auseinandersetzen. Es gibt vier unterschiedliche Bahnarten. Da wäre die Asphaltbahn, die Bohlebahn, die Scherenbahn und die Bowlingbahn. Für jede der Spielarten gibt es Turniere und Vereinspokalmeisterschaften, sowie Ligen und andere Meisterschaften. Zudem gibt es in jedem Jahr die Deutschen Meisterschaften. Diese werden auf drei unterschiedlichen Bahnen ausgetragen. Zu den drei Bahnarten zählt die Asphaltbahn, Bohle und Schere. Auf jeder dieser Bahnen werden verschiedene Techniken angewandt.
Doch das Ziel ist bei allen Bahnen gleich – der Spieler versucht alle Kegel mit nur einem Schub umstoßen. Man kann auch versuchen die Kegel in einer bestimmten Reihenfolge umzuwerfen.
Die Asphaltbahn, die sich auch die Classicbahn nennt, wird in 14 Nationen genutzt. Der Anlauf ist in der Regel 5,50 Meter lang und 0,35 Meter breit. Wie der Name es schon verrät, die Bahn besteht aus Asphalt oder Kunststsoff. Insgesamt ist sie 19,5 Meter lang und 1,5 Meter breit.
Die Auflagebohle der Bohlebahn ist ebenfalls 5,5 Meter lang und 0,35 Meter breit. Sowohl der Anlauf als auch die Bohle der Auflage, beide bestehen aus Linoleum. Die gesamte Kugelfläche ist aus Holz gemacht, kann aber auch aus Kunststoff bestehen. Beide Sorten sind gekehlt. Die Fläche bemisst sich auf 23,5 Meter Länge und 0,35 Meter Breite.
Die Scherenbahn ist etwas anders gebaut. Auch sie besteht aus Linoleum und ist im Anlauf 5,5 Meter lang sowie 0,35 Meter breit, doch die Fläche zum Kegeln besteht aus Holz oder Kunststoff. Ihre Lauffläche von der Aufsatzbohle bis hin zur Schere kommt auf 9,5 Meter Länge und 0,35 Meter breite. Sodann geht sie scherenartig auf.
Der Bowlingball
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Für Bowlingfans kann sich die Anschaffung einer eigenen Ausrüstung irgendwann lohnen. Beim Bowlingball gibt es einige Vorteile, denn mit dem eigenen Ball kann immer mit dem individuell gewünschten Ballgewicht gespielt werden. Außerdem werden in der Maßbohrung die Löcher genau auf die Hand anbestimmt und die Wurfkontrolle so optimiert. Das hochwertige Materiel des speziell angefertigten Bowlingballs sollte weiter die Schlagkraft in den Pins verbessern. Es gibt drei Arten von Bowlingbällen. Die Reaktivbälle eignen sich vor allem zum Bogenspiel. Sie bestehen aus einer Schale, einem Kern und einer Füllung zwischen Kern und Schale. Die Form und Ausmaße des Kerns beeinflussen die Laufeigenschaften des Balls. Polyesterbälle, auch Spareballs, Plastikbälle oder Räumballe genannt, haben einen sehr einfachen Aufbau. Sie bestehen aus Schale und Füllung. Mit ihm lässt sich vor allem gerade spielen und somit eignet sich der Polyesterball zum Einstieg ins Bowling. Die Partikelbälle haben denselben Aufbau wie die Reaktivbälle – Schale, Füllung, Kern – allerdings befinden sich an der Oberfläche der Schale sehr kleine Partikel, die dem Ball mehr Grip geben sollen. Dadurch hat der Ball einen früheren Roll und mehr Hakenpotential. Je nach Größe der Partikel wird zwischen high load, medium load und low load unterschieden.
Der eigene Ball sollte auch gepflegt werden, denn der Zustand der Schale des Bowlingballs entscheidet über 75 Prozent der Laufeigenschaften. Das gilt für Partikel- und Reaktivbälle, ausschließlich über die Schale laufen die Polyesterbälle. Die Schale sollte also stängig aufgearbeitet, poliert und gereinigt werden. Dazu eignen sich am besten die speziellen Ballreiniger und -polituren, handelsübliches Spülmittel oder Alkohol reinigen nicht ausreichend. Die Reiniger sollte aber kein Aceton oder Lackverdünnung beinhalten, denn das kann der Schale schaden. Bei Turnieren sollte man genau auf die Regeln über Ballgewicht und auch auf die zugelassenen Reiniger achten, wenn man mit dem eigenen Ball spielen möchte.
Kleine Historie des Bowlings
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Das Bowling wurde in den Vereinigten Staaten vor allem durch ein Fernsehformat populär: Der Professional Bowler Tour, einem Format, das von dem Sender ABC direkt übertragen wurde und sonntäglich Millionen Amerikaner vor den Fernseher lockte.
Das Format wurde 1961 ins Leben gerufen und bis 1997 ausgestrahlt. Zu seinen Glanzzeiten in den 1970er und den frühern 1980er Jahren übertraf es sogar die Einschaltquoten von College-Football und College-Baseball. Das sonntäglich ausgestrahlte Programm lancierte schnell zu einer Art Fernsehtradition.
Chris Schenkel und Billy Welu waren die Original-Kommentatoren zur Kultserie. Welu starb schon 1974 an einem Herzinfarkt und bis zum Ende der Ausstrahlung in den 90er Jahren blieb Nelson Burton Jr. , ein aufstrebender Bowling-Profi, der Partner von Schenkel. Burton gab in regelmäßigen Einspielern Tips zur Verfeinerung der eigenen Bowlingtechnik, sowie interssante Fakten über die Geschichte des Sports.
Das TV-Format und das allgemein hohe Interesse am Bowling führten zu einem regelrechten gesellschaftlichen Boom, dessen Auswirkungen bald nach Deutschland überschwappten. 1970 wuchs der Anteil der Bowler im Deutschen Kegelbund bis auf 9000 an. Über 64 Anlagen mit 1100 Bahnen gab es zu dieser Zeit in Deutschland.
Dies war aber nichts im Vergleich mit den USA, denn dort schickte sich Bowling an dem Massensport Baseball den Rang abzulaufen. In den 70er Jahren kämpften schon 25 000 Sportler im Meisterturnier des US-Bowling-Verbandes um die damals sagenhaft hohe Summe von 579 625 $ Siegesprämie.
Mit dem Aufkommen von Kabelfernsehen und dem dazugehörigen wachsenden Angebot an Sportprogrammen, verschwand Anfang der 90er das Interesse am Bowling rapide. Darüber hinaus war das Publikum mit den Jahren gealtert und kein Zugpferd in Form eines jungen Spielers, der das verstaubten Image des Sports aufpolieren konnte, war in Sicht. So wurde 1997 die Übertragung endgültig eingestellt und eine Ära amerikanischer Sportübertragungsgeschichte ging damit zu Ende.
Die Geschichte vom Bowling

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Trotzdem ist über die Entstehungsgeschichte des “Ten-Pin-Bowling” nicht viel bekannt. Was fest steht ist, dass das Bowling aus dem Kegeln hervorgegangen ist. Somit haben beide Sportarten eine weitgehend parallel verlaufende Geschichte. Bekannt ist auch, dass man in Deutschland bereits im 3. Jahrhundert n. Chr. kegelte. Auch in England und Frankreich war das Spiel unter dem Namen “Skitteles” bzw. “Quilles” bekannt.
Durch Einwanderer aus England und den Niederlanden kam dieser Sport auch an die Ostküste Amerikas. Ausgrabungen in Kalifornien sprechen dafür, dass die Spanier das Kegeln dort bereits im 16. Jahrhundert einführten. Die deutschen Einwanderer machten das Spiel populär. Damals wurde häufig um Geld gespielt – auch nach dem das Kegeln wegen der häufig damit verbundenen Wettbetrügereien verboten wurde. Genau beschrieben stand das Spiel auf der Liste der verbotenen Glücksspiele.
Die offizielle Geschichte des Bowling begann jedoch erst im Jahr 1875 in Manhatten – mit dem Zusammenschluss von 27 Clubs zur “National Bowling Association”. Damals wurden auch die ersten allgemeingültigen Regeln aufgestellt. Mit der automatischen Pin-Aufstellmaschine wurde 1946 die wichtigste Neuerung im Bowling eingeführt. Nach dem 2.Weltkrieg wurde Bowling zunehmend populär. Bereits in den 50er Jahren fanden regelmäßige Fernsehübertragungen von Bowling-Spielen statt. Zurückgerbacht nach Europa wurde das Bowling durch die amerikanischen Soldaten. Im Jahr 1962 gab es auch in Europa bereits die ersten kommerziellen Bowlingzentren.
Regeln für die Kegel
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Bereits in der Antike wurde gekegelt. In Ägypten haben Wissenschaflter Kegelzubehör gefunden. Es stammt aus der Zeit 3500 Jahre vor Christus Geburt. Man vermutet aber auch, dass damals auch mit Knochen und Steinen gespielt wurde. Im Mittelalter war Kegeln dann ein weit verbreitetes Spiel, das von den Reichen gespielt wurde. Heute hat die Freizeitbetätigung nichts mehr mit dem Status zu tun. Heute werden alle in einem Verein aufgenommen, die Lust auf das Spiel haben und sich mit den Regeln auskennen. Diese sind sehr wichtig, da man erst dann die Kniffe des Kegelns verstehen kann.
Doch worum handelt es sich bei den Regeln? Nun, zu allererst braucht man zum Kegeln acht Normalkegel und fünf Kegel mit einer Kappe. Die Kegel müssen bei einem Satz zueinander passen, das heißt, dass das Gewicht der Kegel beachtet werden muss. Der Gewichtsunterschied darf nicht mehr als 60 Gramm betragen. Es gibt zwar eine Verwandtschaft zum Bowling, aber das Thema darf man bei keinem Kegler ansprechen. Im Kegeln werden neun Kegel aufgebaut, beim Bowling sind es zehn.
Das Kegeln kann auch als Sport betrieben werden. Es gibt vier verschiedene Bahnen, auf denen der Spieler spielen kann. Da wäre die Asphalt-, die Bohle-, Schere- und Bowlingbahn. Auf jeder Bahn finden jährlich Turniere statt. Die Gemeinsamkeit der verschiedenen Bahnspieler ist die größtmögliche Anzahl von Kegeln mit einem Wurf (Schub) umzuwerfen. Eine weitere Variante des Spiels ist es bestimmte Konstellationen von Kegeln zu werfen. Freizeitkegler spielen im Classic-Bereich. Dieser wird unterschieden in Breitensportkegeln und Freizeit- sowie Hobbykegeln. Der große Unterschied zu den Sportkeglern besteht darin, dass Freizeitkegler anstatt der Vollkugeln ebenfalls mit Lochkugeln spielen dürfen.
Die Technik beim Bowling

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Bowling ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung und für manche auch weitaus mehr. Wir erinnern uns an die US-Komödie ‘The Big Lebowski‘. Hier spielt Jeff Bridges den Alt-Hippie und Bowler Jeffrey Lebowski. Der ‘Dude’, wie ihn alle nennen spielt sooft er nur kann mit seinen beiden Kumpels Walter Sobchak und Donny Kerabatsos und trinkt liebend gern ‘ White Russian’. Dieser Film hat Ende der 90er das Bowlen wieder populär gemacht. Kurz darauf konnten sich die Bowlingbahn-Besitzer kaum vor Reservierungen der Bahnen retten. Der Trend hielt an und so spielen heutzutage mehr denn je.
Doch was macht das Bowlen so spannend und beliebt? Ist es die Atmosphäre oder die Konzentration auf ein Ziel? Bestimmt beides. Doch wer mit dem Bowlen anfangen möchte, der sollte sich das Spielen erst einmal zeigen lassen, um vor allem keine Handgelenkverletzungen zu erleiden. Man kann sich davor schützen, indem man extra dafür vorgesehene Handschützer verwendet.
Als Anfänger sollte man versuchen einen geraden Wurf zu erzielen. Hierbei fokussiert man seinen Wurf auf die Bahn und wirft ihn über den dritten Pfeil. Im besten Fall sollte man nicht auf die Pins, sondern auf die Pfeile schauen. Der Körper sollte immer dieselbe Position annehmen, um sich an die Bahn und den Wurf an sich schnell zu gewöhnen. Diejenigen, die schon etwas Erfahrung im Bowlen gesammelt haben, können dem Ball eine seitliche Rotation geben, dies erhöht die Chance auf einen Strike, bei dem alle Kegel auf einmal umgeworfen werden.
Anfänger sollten den Mittelfinger sowie den Ringfinger und den Daumen in die drei dafür vorgesehenen Löcher stecken. Geübte Spieler spielen oft nur noch mit den Fingerkuppen. Der Anlauf ist sehr wichtig für den Erfolg des Spiels. Am häufigsten wird der Vier-Schritte-Lauf genommen. Der erste Schritt sollte etwas kleiner sein als die anderen. Beim Loslassen sollte man mit einem Bein weiter vorne sein und in die Knie gehen. Zum Schluss wird die Hand geöffnet und der Bowlingball freigelassen.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kegeln und Bowling
Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Bowling und Kegeln? Ist Bowling einfach die amerikanische Bezeichnung für das europäische Kegeln? In beiden Sportarten gilt es schließlich, am Ende einer langen Bahn möglichst viele Kegel mit einer runden Kugel umzuschmeißen.
Wirklich gibt es aber wesentliche Unterschiede zwischen Kegeln und Bowling: Beim Kegeln wird auf neun Kegel geworfen, beim Bowling dagegen auf zehn Pins. Erfunden wurde die Präzisionssportart in Europa. In US-Amerika wurde der Kegelsport Mitte des 19. Jahrhunderts verboten, weil dieser oft mit hohen Wetteinsätzen und Betrügereien einherging. Kreative Kegel-Begeisterte fanden aber doch einen Weg, ihrem Lieblingssport weiter nachzugehen: Aus neun Kegeln wurden zehn, die nicht mehr in Rautenform, sondern in einem Dreieck aufgestellt wurden. Aus den runden Kugeln wurden Bälle mit drei Löchern, aus den Kegeln Pins – und schon war ein neuer und legaler Sport, das Bowling, geboren.
Die Geschichte des Kegelsports beginnt bereits 3.500 Jahre vor Christus. Bei Ausgrabungen in Ägypten fanden Archäologen Teile eines Kegelspiels und entdeckten auch Abbildungen des Sports an Wandgemälden. Auch unsere Vorfahren, die Germanen, kegelten mit Steinen auf Knochen. Im Mittelalter vergnügten sich vor allem Männer auf Jahrmärkten und Mönche mit einem ähnlichen Spiel. Damals wurde auch das heutige Abräumspiel erfunden, bei dem so lange auf die Kegel geworfen wird, bis alle umgefallen sind: Denn die Kegeljungs im Mittelalter hatten keine Lust, nach jedem Wurf wieder alle Kegel aufstellen zu müssen. Im 19. Jahrhundert dann etablierte sich neben dem Hobby-Kegeln die sportliche Variante des beliebten Spiels. Erste Vereine und Clubs wurden gegründet, genaue Spielregeln festgelegt. 1885 wurde dann der Verein gegründet, aus dem der heutige Dachverband der Sportkegler, der DKB, hervorging. 1923 schließlich gab es die erste Deutsche Meisterschaft. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die mühsame Arbeit der Kegeljungs von Kegelstell-Automaten übernommen.
Die Geschichte des Kegeln
Was man heute gerne mit Freunden spielt, hat eine lange Geschichte. Kegeln ist eine der ältesten Sportarten und wird heute nicht mehr nur unter Stammtischfreunden bei einem Ausflug aus der Kneipe weg gespielt. Denn auch an der Kegelbahn frönt man gerne sein Bier unter wettkampfmäßigen Bedingungen.
Seinen Ursprung fand das Kegeln in der Antike. Schon damals im Ägypten schwang man den Arm und die Kugel – allerdings wahrscheinlich auf eine andere Art und Weise, als man es heute spielt. Denn über die Jahre haben sich Sportarten – wie auch der Fußball – so verändert, dass sie kaum noch etwas mit der herkömmlichen und ursprünglichen Form zu tun haben. Glaubt man den Auswertungen der Ausgrabungen, dann wurden Teile eines Kinderkegelspiels gefunden, was schon ca. 3500 Jahre vor unserer Zeitrechnung alt ist. Das heutige Kegeln fand seinen Ursprung darin, dass germanische Stämme wahrscheinlich mit Steinen auf Knochen geworfen wurde.
Bis ins 18. Jahrhundert spielte man das Kegeln ausschließlich im Freien. Damals galt das Kegelen als Attraktion und fehlte bei keiner großen oder bei jeder noch so kleinen Dorfkirmes. Wo es heute oft um Bier geht, ging es damals beim Kegeln um Gut und Geld. In Deutschland wurde im Wesentlichen das Kegeln praktiziert. Hier spielte man es eigentlich überall und so trugen es deutsche Auswanderer nach Herzegowina, Banat und nach Siebenbürgen. Auch in Brasilien und Australien spielte man es dann.
1837 wurde das Neun-Kegel-Spiel in Hartfurt verboten worden sein. Man wollte damals das Bowling weiter fördern und voran bringen. Allerdings nahm man damals Änderungen vor, so dass man von nun an mit zehn anstatt neun Kugeln spielte. Außerdem ordnete man die Kegel nun in einem Dreieck an. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten sich Kegelvereine und Kegeln nahm immer mehr einen sportlichen, neben dem unterhaltsamen, Charakter ein.
Der älteste Kegelverein Deutschlands
Quelle: heipei/Flickr.com
Angefangen haben sie eigentlich aus Langeweile. Im Ort gab es kaum Veranstaltungen, die man hätte besuchen können und so nahmen die Männer von Eisbach ihre Freizeitgestaltung selber in die Hand, mit ein paar Kegeln und viel Freude an den Abenden.
Heute spielen noch drei Gruppen, die aus über 65 Jährigen und ab 32 Jährigen Männern bestehen. Die dritte Gruppe ist eine reine Frauengruppe. Auch Damen über 60 haben Spaß an der Freizeitgestaltung. Aber alle sind sich sicher, so viel Spaß wie sie, haben andere Klubs nicht. Außerdem ist der Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern groß. Das liegt wohl auch daran, dass viele von ihnen bereits seit Jahrzehnten miteinander spielen. Hier haben sich Freundschaften entwickelt, die schon teilweise seit über 50 Jahren bestehen.
Präsident des Vereins ist der 1980 gewählte Günter Zamzow. Der 83-jährige veranstaltet jedoch nicht nur wöchentliche Treffen, bei denen die Mitglieder spielen. Mit seinen Gruppen nimmt der Präsident teil an Vereinsfahrten, Geburtstagsfeiern und vielen weiteren Treffen, bei denen gegrillt oder zusammen Karten gespielt wird. Es hat sich über die Jahre eine große Familie formiert, die immer zueinander hält. Egal was kommt, auch wenn sie manchmal, bei internen Turnieren auch gegeneinander spielen. Doch hinterher wird wieder zusammen gefeiert.
Zubehör fürs Bowling: Die Handgelenkstütze
Ein Bowling-Abend unter Freunden oder aber bei der jährlichen Weihnachtsfeier – wieder Letzter. Oft hat es damit zu tun, dass man durch die Fliehkraft – der Arm fungiert beim Bowling so zusagen als Hebel – und durch zu kräftiges Schwingen, das Handgelenk bei der Ballabgabe nicht geschlossen halten kann, so dass keine technisch reine und saubere Abgabe möglich ist. Um das zu verhindern, gibt es beim Bowling-Sport Handgelenkstützen, die im Englischen als „Wrist Support“ bezeichnet werden. Diese sorgen dafür, dass das Handgelenk stabilisiert wird. Bei manchen kann man sogar einstellen – bei Profistützen – wie der Winkel sein soll. Kommt ganz darauf an, für welches Wrist Support man sich entscheidet.
Zum Einen gibt es eine Variante bei der man einen Handschuh anziehen muss, in dem es Stützfunktion gibt. Dies ist eine eingearbeitete, herausnehmbare Metallschiene, die im Bereich des Handrückens liegt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass der Handschuh durch die Metallschiene nicht nur das Handgelenk stützt, sondern dass durch den Handschuh auch ein Tragekomfort der Kugel entsteht.
Zum Anderen gibt es auch noch eine Handgelenkstütze, die aus einer reinen Stütze besteht, die von außen aus Leder oder Mikrofaser besteht. Innen sind Metalleinlagen für die Innen- und Außenhand eingearbeitet. So wird das Handgelenk optimal von beiden Seiten gestützt. Die letzte Variante ist die Profi Handgelenkstütze, die wie schon beschrieben eine verstellbare Einstellung besitzt, so dass man den Winkel einstellen kann. Für Hobbyspieler ist diese Stütze zwar gut, aber nicht unbedingt erforderlich, weil sie natürlich auch ihren Preis hat. Allerdings eignet diese sich gut für Turnier- und Vereinsspieler. Sie ist aus Aluminium hergestellt und innen ausgepolstert.
Außerdem ist es ratsam bei allen Varianten darunter einen Unterzieh-Handschuh zu tragen, weil man unter einer Schiene schwitzt. So kann die Feuchtigkeit absorbiert werden und die Stütze rutscht nicht von der Hand.